Die Bezeichnung ist abgeleitet aus dem Griechischen, wobei Agora einstmals die Bezeichnung für den Marktplatz war und Phobie für Angst steht. Gemeint ist hier letztlich die Angst vor weiten Räumen, dem Alleinsein und der Hilflosigkeit. Daneben steht der Begriff Agoraphobie aber auch für die Angst, die Menschen empfinden, wenn sie sich in riesigen Menschenansammlungen bewegen müssen.ngen bewegen müssen.
Dieser Art der Angst liegen zwei Ursachen zugrunde. Einerseits ist es schwierig, „allein auf weiter Flur“ im Notfall Hilfe zu bekommen und andererseits könnte man in der Menge untergehen und übersehen werden, wenn man plötzlich zusammenbricht.
Doch es gibt ein paar einfache Hilfsmittel, mit denen man diese Angst bekämpfen kann. Diejenigen Menschen, die zuallererst befürchten, im Notfall keine Hilfe zu bekommen, sollten sich schleunigst ein Handy zulegen und dieses bei der „Steiger Stiftung“ für eine Notfallortung freigeben. Inzwischen sind sogar spezielle Mobiltelefone im Handel, bei denen man mit einem einzigen Tastendruck eeinem Dienstleister gekoppelt, bei dem der Notruf eingeht.Von
dort aus wird sofort ein Rückruf ausgelöst, um mit dem Anrufer zu klären, was passiert ist. Meldet sich dieser nicht, erfolgt eine Ortung und die Meldung wird an die Rettungsleitstellen weitergeleitet. rtung und die Meldung wird an die Rettungsleitstellen weitergeleitet.
In schwierigen Fällen ist eine Therapie notwendig. Die Kosten dafür werden von den Krankenkassen in der Regel auch übernommen. In der Therapie wird zuerst einmal diagnostisch abgeklärt, wo die Ursachen für die Angststörung liegen. In vielen Fällen könnendie Ursachen im Rahmen einer Gesprächstherapie oder durch das Erlernen einfacher Verhaltensauch die begleitete Konfrontation mit der die Angst auslösenden
Situation, wobei eine kontinuierliche Steigerung erfolgt. Nur in wenigen Fällen muss die Therapie mit dem Einsatz von Psychopharmaka gekoppelt werden, die die Symptome der Angst deutlich mildern.on Psychopharmaka gekoppelt werden, die die Symptome der Angst deutlich mildern.
Die Statistiken beweisen sehr eindrucksvoll, dass gut geschulte Psychologen sehr gute Ergebnisse erzielen können, die sich vor allem in einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität der Betroffenen nach Abschluss der Therapie zeigen. Wichtig ist nur, dass der Patient willens ist, etwas an seinem Zustand ändern zu wollen.