Stand: 28. Februar 2009 18:07 Uhr
Auftragnehmer
Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, sich als Texter/in zu versuchen, möchten Sie sicher wissen, wie das Ganze in der Praxis abläuft. Die jeweiligen Aufträge werden in diversen Rückwärtsauktionen ersteigert oder kommen als Direktaufträge an. Oftmals handelt es sich dabei um Aufträge, die mehrere Hundert Texte umfassen und die häufig binnen weniger Tage fertig gestellt werden müssen.
Das kann natürlich ein Texter allein nicht realisieren. Also wird der Auftragnehmer jetzt zum Vermittler und bietet verschiedenen Textern einen Teil des gesamten Auftrages an. Das geschieht in der Regel per E-Mail. Dort findet der potentielle Texter alle Information zum Umfang der Texte, der Anzahl, dem Inhalt und zum Abgabetermin sowie zur Entlohnung.
Nimmt der jeweilige Texter den Auftrag an, wird dies per E-Mail bestätigt. Damit kommt zwischen Vermittler und Texter ein Vertrag für diesen einen Auftrag zustande. Zum Abgabetermin (oder vorher, wenn eher fertig) werden die Texte als Anhang zur E-Mail an den Vermittler geschickt. Der Vermittler sichtet die abgegebenen Texte und reicht den gesammelten Posten weiter an den Auftraggeber. Für diese Dienstleistung erhält der Vermittler ein geringes Entgelt, das sich in der Regel bei 20 Prozent des gebotenen Auktionspreises bewegt.
Die Texte zählen dann als erledigt, wenn sie der eigentliche Auftraggeber angenommen hat. Abgespeichert werden die Texte nach den Vorgaben des jeweiligen Auftrages im Word 2003 oder vorhergehenden Versionen.
Die Abrechnung erfolgt zum Ende des jeweiligen Kalendermonats und die Zahlung wird so vorgenommen, dass das Entgelt bis zum 20. des auf die Abrechnung folgenden Monats beim Texter ist. Rechnungen sind in PDF Format zu erstellen und mit einer Rechnungsnummer sowie der Steuernummer des Texters zu versehen.
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